Die Versorgung von Beatmungspatienten im häuslichen Umfeld
stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Patienten, deren
Eigenatmung durch zeitweise oder bleibende Störungen von Nervensystem
oder Atemmuskulatur stark reduziert ist, benötigen eine Beatmung
durch entsprechende Beatmungsgeräte.
Die Atmung (lat.: Respiration) stellt eine lebenswichtige Funktion
unseres Körpers dar. Dieser Vorgang wird unbewusst erbracht,
bei rund 12 bis 16 Atemvorgängen pro Minute atmen wir bis zu
23.000 mal am Tag, 8 1/2 Millionen mal im Jahr...
Bei Patientinnen und Patienten deren Eigenatmung gestört ist,
ist eine maschinelle Unterstützung der Eigenatmung notwendig.
Unter dem Begriff "Heimbeatmung" versteht man eine Beatmung
außerhalb einer Intensivstation, also entweder zu Hause, oder
in einer entsprechenden Pflegeeinrichtung.
Die Dauer der Beatmung richtet sich individuell nach den Bedürfnissen
des Patienten, eine Beatmung muss nicht ganztägig erfolgen.
Viele Betroffene führen diese Therapie der Beatmung nachts
oder stundenweise am Tage durch. Die Heimbeatmung kann in einigen
Fällen vom Betroffenen selbst durchgeführt werden.
Bei Patientinnen und Patienten die aufgrund ihres Krankheitsbildes
bei der Beatmung Hilfestellung durch Dritte benötigen, ergeben
sich bei der Organisation der Betreuung besondere Herausforderungen.
Die Beatmungstherapie muss in einem Beatmungszentrum eingeleitet
werden, damit Patientinnen und Patienten sowie Angehörige ausreichend
informiert und geschult werden. Krankenkassen müssen Kostenzusagen
geben, das häusliche Umfeld muss auf die speziellen Bedürfnisse
des Beatmungspatienten eingestellt sein.
Die größte Herausforderung besteht jedoch darin, einen
geeigneten Pflegedienst zu finden, der in der Lage ist, die Beatmung
durchzuführen. Obwohl die Heimbeatmung große Vorteile
gegenüber der Beatmung in Kliniken bietet, finden Betroffene
oftmals keinen adäquaten Partner, der die Beatmung zu Hause
durchführen kann.
Aus diesem Grund haben wir uns in diesem Sektor stark gemacht.
Seit dem Jahre 2005 haben wir unser Leistungsspektrum um die Heimbeatmung
und Intensivpflege erweitert. Ein spezielles Team aus Krankenschwestern
und Krankenpflegern - Pflegekräfte mit Erfahrung in der Intensivpflege
und der Beatmung - garantieren eine hochwertige Versorgung.
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Vorteile der Heimbeatmung:
- mehr Lebensqualität für Betroffene und Angehörige
-
Klinikaufenthalte werden reduziert
- Förderung vorhandener
Ressourcen
- Stabilisierung des Allgemeinzustandes
Wer wird beatmet?
- Menschen die an COPD (chronisch-obstruktive Bronchitis/Lungenemphysem)
leiden
- Personen, die für eine Lungentransplantation
in Frage kommen
- komatöse Patienten (Zustand nach
Schädelhirntrauma)
- Patienten, die an Atemschwäche
durch hirnorganische oder körperliche Erkrankungen leiden
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Personen, bei der eine Radation (Bestrahlung) der Atemorgane und/oder
dessen Umfeldes eine vorübergehende Atemschwäche verursacht
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